Südmarokko - Das Land der Berber im Jeep aktiv erkunden

9-Tage-Erlebnisreise 17.09. - 26.09.2020

Buchungshotline: Mo - Fr 09:30 - 18:30 Uhr | Sa 10:00 - 14:00 Uhr

03643 - 541 80


 

Südmarokko - Das Land der Berber im Jeep aktiv erkunden

17.09. - 26.09.2020

Marokko zählt mit seinen wechselnden Landschaften zu den faszinierendsten Reisezielen der Erde. Hier ist fast alles zu finden: Wald, Wüste, Berge. Sorgsam mit den Ressourcen umzugehen, haben die Menschen in Jahrtausenden gelernt. Wir werden viel über den nachhaltigen Umgang mit den Wasserreserven sowie Details über die Pflanzen - und Tierwelt von den einheimischen Oasenbewohnern erfahren. Auf kleinen Wanderungen erleben wir das Land intensiv.

1. Tag: Anreise nach Marrakesch
Unsere Reise beginnt in der Oasenstadt Marrakesch. Die Millionenstadt verdankt ihre Entstehung und Entwicklung dem sorgfältigen Umgang mit Wasser aus dem Hohen Atlas. Im späten Frühjahr liegt meist noch Schnee auf den höheren Gipfeln über der Stadt. (A)

2. Tag: Marrakesch – Stadt der Gärten und Paläste
Sprudelnde Brunnen, schattige Höfe, bunt geflieste Wände: Der Bahia-Palast ist ein regelrechtes Paradies inmitten der Stadt ─ und unterstreicht damit den Wunsch seiner Bewohner nach einem Ort, der den Erzählungen in den orientalischen Märchen entspricht. Das Minarett der Koutoubia-Moschee war Vorbild für die berühmte Giralda in Sevilla. Aus dem maurischen Mittelalter stammen auch die Agdal-Gärten mit ihren Pavillons. Gemeinsam mit dem Menara-Garten, dem Fotomotiv der Stadt, stehen sie auf der UNESCO-Welterbeliste. Der Nachmittag gehört dem quirligen Souk und den dort feilschenden und stets freundlich aufgeschlossenen Menschen, bevor wir am Abend den berühmten Gauklerplatz Djemaa el Fna besuchen. Ihre Alternative: Sie lieben exotische Gärten über alles? Besuchen Sie den Jardin Majorelle mit seinen blauen Häusern. (F, A)

3. Tag: Von Marrakesch in die Wüste
Ein Tag der Kontraste: Von der Oasenstadt geht es in die Agafey-Wüste. Außerhalb der Stadt finden wir hoch aufragende weiße Sanddünen und weite Steinebenen. Doch ausgestorben ist diese grandiose Landschaft beileibe nicht. Die Tier- und Pflanzenwelt hat sich angepasst. Je nach Jahreszeit finden sich seltene Arten. Unsere Gastgeber im Camp kennen sich bestens aus und zeigen uns gerne, was in der Umgebung blüht und gedeiht. In einem Wüstencamp übernachten wir und vergessen rasch die Hektik der Großstadt. 50 km (F, A)

4. Tag: Von der Agafey-Wüste ins Fint Valley
Nach dem Frühstück fahren wir über den wunderschönen Tichka-Pass (ca. 2.200 Meter) und überqueren so den Hohen Atlas. So gelangen wir in den südlichen, den von der Sahara beeinflussten Teil des Landes ─ ein zweites Marokko. Bekannt ist vor allem die Kasbah Aït Benhaddou. Und hier streiten sich die Gelehrten: Kam diese Bauweise aus Südarabien oder nicht? Auf jeden Fall ist sie dem Klima und den Temperaturen in der Region bestens angepasst. Nachhaltigkeit pur: Es wurden nur typische Eigenschaften der natürlichen Baustoffe genutzt. Wir sind begeistert! In Ouarzazate besuchen wir die Kasbah Taourirt und vergleichen sie mit ihrer bekannteren Schwester. 180 km (F, A)

5. Tag: Vom Fint Valley nach N‘Kob
Die »versteckte Oase«, so nennen die Berber das Fint Valley, das von Touristen selten besucht wird. Hier leben die Menschen noch nach dem Rhythmus der Natur. Und genau den erklären sie uns Stadtmenschen ganz genau. In einer kurzen Wanderung (ca. 1 Stunde) entdecken wir die Oasenstadt Boumalne. Nach höchst aufschlussreichen Begegnungen mit den Oasenbewohnern fahren wir weiter über El Kelaa, das für sein Rosenfest im Mai bekannt ist, nach Boumalne am Rande eines Wüstenplateaus. Es folgt der wilde Mguirner-Pass, der uns durch die unwirtliche Landschaft des Saghro-Gebirges führt. N´Kob liegt mit seinen rund 7.000 Einwohnern auf der südlichen Seite dieser bis zu 2.700 Meter hohen Berge. Wir übernachten in einer Kasbah, die den Temperaturen bestens gewachsen ist. In ihrer Umgebung wachsen Weizen, Gerste, Gemüse und Obstbäume, was durch ein ebenso einfaches wie geniales Bewässerungssystem ermöglicht wird. 150 km (F, A)

6. Tag: Von N‘Kob in den Erg Chgaga
Es geht in die größte Sandwüste Marokkos! Die Oasenstadt Zagora lernen wir bei einer kurzen Wanderung kennen, weiter fahren wir nach Tamegroute. Dieser Ort gehört zu den historisch wichtigsten des Landes. Seit dem 11. Jahrhundert wurde hier ein Zentrum der islamischen Mystik unterhalten. Neben Fès war dies der Ort der Gelehrsamkeit in Nordafrika. Dafür steht eine alte Bibliothek mit ihren Schätzen der kalligraphischen Kunst. Vorbei an den Dünen von Mhamid erreichen wir den Erg Chgaga, der selbst den berühmten Erg Chebbi übertrifft. Mit einer Länge von ca. 40 km und einer Breite von 15 km ist dieser Erg mit einigen Dünen nahe einer Höhe von 300 Meter der größte und wildeste in Marokko. 220 km  (F, A)

7. Tag: Vom Erg Chgaga nach Tata
Die Kleinstadt Foum Zguid lebt vom Handel mit landwirtschaftlichen Produkten, die typisch für den Süden des Landes sind: Datteln, Oliven, Granatäpfel und Feigen. Im äußersten Süden, an den Abhängen des Antiatlas, liegt die Provinz Tata, die fast ausschließlich von Berbern bewohnt wird, die mit den Umweltbedingungen zurecht  kommen. Die Oasenstadt Tata liegt fast 700 Meter hoch und zählt rund 20.000 Einwohner. Dieser Teil von Marokko hat endgültig nichts mehr mit der Region um die vier Königsstädte zu tun und zeigt uns eine sehr viel ursprünglichere Lebensform im Norden Afrikas. 350 km (F, A)

8. Tag: Von Tata nach Tafraout
Durch den Antiatlas fahren wir zunächst nach Ighern. In dieser Landschaft lebten die Menschen in Form der Wanderwirtschaft. Regelmäßig wechselten sie mit ihrem Hausstand in klimatisch relativ günstigere Zonen, wie das über 1.700 Meter hoch gelegene Städtchen Ighern. Durch den Antiatlas geht es nach Tafraoute, das in einer imposanten Granitlandschaft liegt. Die rosafarbenen Felsen verleihen diesem Ort eine fast unwirkliche Szenerie. Ein besonders markanter Felsen wird als Napoleons Hut bezeichnet. Diese bemalten Felsen, entdecken wir zu Fuß. 195 km (F, A)

9. Tag: Von Tafraout nach Agadir
In der Ökolodge bei Agadir erwarten uns landestypische Aktivitäten. Wir lernen einiges über die Keramikproduktion und über die nachhaltige Küche Marokkos. Es werden hier nur lokale Produkte verwendet, die hier selbst angebaut wurden. 160 km (F, A)

10. Tag: Abschied
Wir fahren zum Flughafen nach Agadir.  Es geht zurück in die Heimat. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

 

(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

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