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Schottland

vom 09.06. - 15.06.2018

Unsere Rundreise durch Schottland beginnen wir am 9.6.2018 in Glasgow.  Auf einem ersten Spaziergang durch das Westend zeigt uns Reiseleiterin Simone Müller die dortigen Sehenswürdigkeiten.

Der beeindruckende Turm der 1451 von Bischof William Turnbull gegründeten Universität überragt die 1850 angelegte Parkanlage Kelvingrove, in die mehrere Sportstätten integriert sind. Der imposante Backsteinbau des „Kelvingrove Art Gallery Museum“ präsentiert eine vielfältige Sammlung von Van Gogh und Monet bis zum Jugendstilkünstler Mackintosh. Das Museum wurde aus Mitteln erbaut, die durch die Weltausstellung 1888 erwirtschaftet worden waren.

 Glasgow ist heute die größte Stadt Schottlands mit einer 1971 eröffneten Ringautobahn, deren Brücken bereits überholungsbedürftig sind, die zu Stoßzeiten aber den starken Verkehr abfangen muss. Das Stadtbild ist durch viktorianische Bauten geprägt. Glasgow ist auf Hügeln erbaut. Es gibt viele abschüssige Straßen. Zentrum ist der George Square. In der Mitte des Platzes erhebt sich auf einer 25 m hohen Säule das Standbild des Dichters Sir Walter Scott. Auch Denkmale von Königin Viktoria, Prinz Albert, beide hoch zu Ross, von James Watt, Robert Burns und William Gladstone schmücken die begrünte Anlage. Beeindruckend ist das die Ostseite des Platzes beherrschende Rathaus, das vom Reichtum der Stadt am Ende des 19. Jahrhunderts zeugt. In Glasgow ist es besonders für Studenten schwierig, bezahlbaren Wohnraum zu finden.

 Die Kathedrale, etwas entfernt vom heutigen Zentrum gelegen, weist eine Besonderheit auf, sie ist in einen Hang gebaut. 1136 hatte König David den ersten Spatenstich zur Errichtung eines steinernen Gotteshauses getan, das aber einem Brand zum Opfer fiel. 1197 begann der Wiederaufbau. Bis ins beginnende 16. Jahrhundert arbeiteten viele Generationen von Steinmetzen an der Ausgestaltung des gotischen Gebäudes. In der Unterkirche lag vermutlich das Grab des heiligen Mungo, der Glasgow im Jahr 543 n. Chr. gründete. In dem alten Viertel befindet sich an der Ecke Castle Street das älteste Haus aus dem Jahr 1471, das ursprünglich zu einem Hospital gehörte.

 Auf dem Domplatz stehen mehrere „Wunderlaternen“, die in einem Ring vier Bilder zeigen : „Einen Baum, der niemals wuchs, einen Vogel, der niemals sang, einen Fisch mit einem Ring im Maul, der niemals schwamm, eine Glocke, die niemals klang“. Dazu folgende Legende: “Die Königin Languoreth bekam von ihrem Ehemann einen Ring, den sie einem Ritter schenkte. Der König erfuhr davon, stahl den Ring und warf ihn in den Clyde. Seine Frau bedrohte er mit dem Tode, falls sie den Ring nicht vorweisen könnte. In ihrer Not wandte sie sich an St. Mungo, der Wunder vollbringen konnte. Er wies seine Schüler an, zu fischen. Im Maul eines Fisches fand sich der Ring, die Königin war gerettet.“

 Der Fluss Clyde ist die Lebensader Glasgows. Vom alten Hafen aus blühte ein Dreieckshandel mit afrikanischen Sklaven und amerikanischen Waren, der der Stadt zum Reichtum verhalf. Als die Schiffe für die Flusspassage zu groß wurden, verlegte man den Hafen ins Mündungsgebiet. Ein großer Kran erinnert an die Blütezeit . Konzerthallen haben den Platz der Lagerhäuser eingenommen.

 Wir verlassen nun die Stadt, um in die Trossachs zu fahren, ein wildromantisches Wald- und Seengebiet am Rande der Highlands. Weithin sichtbar thront Stirling Castle auf einem vulkanischen Hügel. Die Stuarts wachten hier über den Fluss Teith und den Zugang zum Hochland, das das Gebiet der mächtigen Clans war. Oft wurde die Burg von den Engländern belagert. „Wer Stirling hält, hält Schottland“. Die Straße führt durch den „Queen Elisabeth Forrest“, der seit der Krönung der Königin 1953 der Öffentlichkeit zugänglich ist. Waldflächen wechseln  sich mit Mooren ab. Besen- und Stechginster und Adlerfarne bilden dichte Bestände. Zur Plage sind die üppig wuchernden Rhododendren geworden, die sich nicht ausrotten lassen. Trossach bedeutet hartes, raues Land. Es ist das Stammland der McGregors, die in den unzugänglichen Tälern schwer zu greifen waren. Auch heute noch fühlt sich jeder Schotte einem Clan zugehörig, kann sich diesen aber aussuchen. Führer ist der jeweilige Clanshief.

 Am Loch Katrin, das ein wichtiges Trinkwasserreservoire, aber auch ein beliebtes Ausflugsziel ist, sind alle zu einem Spaziergang eingeladen. Sir Walter Scott machte die Trossachs durch sein Gedicht „The Lady of the Lake“ weltbekannt.  Auch über Rob Roy, den schottischen Robin, hat er geschrieben.

 Vom See aus folgen wir dem Trossachtrail, der auch durch das Städtchen Calander führt. In der besonders breiten Hauptstraße wurden Viehmärkte abgehalten.                                                         Stirling Castle beherbergt einige der schönsten Renaissancegebäude Schottlands aus dem              16. Jahrhundert. Schon kurz nach ihrer Geburt 1542  im Schloss Linlithgow wurde Maria Stuart aus Sicherheitsgründen hierher gebracht und mit nur neun Monaten zur Königin gekrönt. Die königlichen Gemächer und die Kapelle erstrahlen nach umfangreicher Restaurierung in leuchtenden Farben.

 Vom Burgberg blickt man auf die Stadt Stirling mit der „Church of the Holy Rud“, in der Jakob VI. (1567-1625) nach der Absetzung seiner Mutter Maria Stuart als einjähriger Knabe zum König gekrönt wurde. Als Jakob I. wurde er 1603 König von England und Schottland. Auf dem Vorplatz der Burg erinnert ein Denkmal für Robert the Bruce an die für die Schotten siegreiche Schlacht von Bannockburn (1314) über die Engländer.

 Simone erzählt auch etwas über spezielle schottische Gerichte. Haggis, aus Schafsinnereien bereitet, weckt nicht unbedingt unser Verlangen, es zu kosten.

 Am Montag nehmen wir Abschied von Glasgow. Fahrer Paul meistert die Herausforderungen, die die Steuerung des großen Busses durch die schmalen Straßen mit sich bringen, mit Bravour.

Nordwärts geht die Fahrt zum Loch Lomond, dem größten Süßwassersee Großbritanniens, an dessen Ufer wir das Örtchen Luss besuchen. Dessen Einwohner haben ein Faible für Gartenzwerge und andere Dekorationen, aber auch für herrliche Blumen. Ein Rundgang bietet viele Fotomotive!

Die schottischen Seen sind durch Eiszeitgletscher entstanden. Am Westufer des Sees verläuft die

A82 durch liebliche Landschaft in Richtung Highlands. Die Wiesen sind merkwürdig huckelig durch überwachsene Steine, die die Gletscher hier abgeladen haben. Schottland war von riesigen Eismassen bedeckt. Am Rand des großen Rannoch-Moors machen wir eine Pause. Hier wächst Wollgras.

 Die Highlands sind  faszinierende Landschaften mit spärlicher Vegetation, die nur Schafe ernährt. Fontane beschreibt sie in seinem Buch „Jenseits des Tweet“ als bedrohlich.

Besonders beeindruckend sind die Glenncoe-Mountains.  An einem Wasserfall, der von blühendem Stechginster umgeben ist, legen wir einen Fotostop ein. Am Fuße der „Drei Schwestern“, kahlen Bergkuppen, posiert ein Highländer mit Dudelsack. Herrliche Fingerhüte in Hochblüte überziehen die Hänge mit einem farbigen Teppich. Die grandiose Kulisse diente der Harry-Potter-Story als Filmhintergrund.

 Das Dorf Glenncoe hat eine makabre Geschichte: “König Wilhelm von Oranien ordnete an, dass alle Clanshiefs bis Ende 1691 den Treueeid zu leisten hatten. Der Chief der McDonalds von Glenncoe leistete ihn erst 1692. Daraufhin befahl der König, alle Mitglieder des Clans zu ermorden und beauftragte damit die Campbells. Deren Vertreter waren erst einmal 10 Tage bei den Verurteilten zu Gast, ehe sie in der Nacht vom 13.zum 14.2.1692 ein Blutbad anrichteten.“            Die beiden Clans sind noch heute keine Freunde. Ein Schild an einem Pup verkündet:“ Keine Landstreicher, keine Hunde, keine Campbells.“

 Der höchste Berg Schottlands, der Ben Nevis, hüllt sein 1343 m hohes Haupt in Wolken. Er ist Teil einer imposanten Bergkette.

 Wir nähern uns nun dem weltbekannten Loch Ness, in dem ja das sagenhafte Ungeheuer leben soll, das aber bisher niemand nachweisen konnte.  Der See ist Teil einer in den Jahren 1803 bis 1821 angelegten Handelsroute zwischen Nordsee und Atlantik, dem Kaledonischen Kanal, der Loch Ness, Loch Lochy und Loch Linnhe verbindet. Nach seiner Fertigstellung waren die Schiffe allerdings zu groß geworden, um passieren zu können, die Investition hat sich nicht ausgezahlt.

 Am Ufer des Loch Ness lohnt der Besuch der imposanten Ruinen von Urquhart Castle.

Vorbei an der Stadt Inverness, die durch boomende Industrie an Bedeutung gewonnen hat, fahren wir nach Kingussi, um im noblen „Duke of Gordon“ Hotel  für zwei Nächte Quartier zu beziehen.

 Auf der Fahrt an die Nordküste am nächsten Tag passieren wir geschichtsträchtiges Gelände. Ein Turm markiert die Stelle, an der der Stuartspross Bonnie Prince Charles am 19.8.1745 sein Banner in den Boden rammte, nachdem er aus Frankreich kommend an der Küste gelandet war, um den schottischen Thron zurück zu gewinnen. Der zunächst erfolgreiche Feldzug endete am 16.4.1746 mit einer vernichtenden Niederlage bei Culloden. Die Armee der „5000 Schilde“ konnte der 10 000 Mann starken Übermacht des Herzogs von Cumberland nicht standhalten.  Der Sieger machte keine Gefangenen und unterdrückte in der Folgezeit die schottische Kultur durch zahlreiche Verbote.

 In der Nähe des Schlachtfeldes besuchen wir die „Clava Cairns“, 4000 Jahre alte Steinkreise, die offene Grabkammern umschließen, deren Ausgänge zum Sonnenuntergang des  kürzesten Tag des Jahres hin ausgerichtet sind. Stelen umgeben die drei  Kreise. Eine gespaltene Steinplatte bildet eine V-förmige Lücke. Ihr sollten sich Frauen fern halten, denn die Sage berichtet, das sie eingesogen und in ein anderes Jahrhundert versetzt werden.

 Das Fort George wurde im 18. Jahrhundert nach den Jakobitenaufständen mit großem finanziellen Aufwand erbaut. Die intakte Anlage wird noch heute  als Armeestützpunkt genutzt, zeigt in einigen Ausstellungsräumen aber auch, wie die Soldaten früher hier gelebt haben. Auf dem 1,5 km langen Wall kann man wunderbar wandern und den Blick über mit Blumenpolstern bewachsene Mauern und übers Meer zur Halbinsel mit dem Leuchtturm schweifen lassen.

 Über Nairn und Forrest fahren wir nach Elgin. Auf der Heide von Forrest soll Macbeth den Hexen begegnet sein, die ihm sein Schicksal prophezeiten.

  Die gotische Kathedrale von Elgin, die heute eine beeindruckende Ruine ist, wurde um 1200 erbaut. 1224 verlegte der Bischof seinen Sitz hierher. 1390 brannte Wolf von Badenoch die Kirche aus Protest gegen sein Exkommunizierung nieder, die danach lange Zeit als Steinbruch diente. Besonders das Portal ist gut erhalten.

 Auf dem Friedhof gibt es einen „Piktenstein“. Die Pikten siedelten in dieser Gegend, bis sie von den Skoten verdrängt wurden. Sie haben nichts Schriftliches hinterlassen. Auf der Vorderseite des hohen Grabsteines sind ein keltisches Kreuz, die Sonnenscheibe, zwei bärtige Engel neben  weiteren Personen erkennbar. Auf der Rückseite sind Jagdszenen dargestellt.

  Whisky gehört zu Schottland, also auch der Besuch einer Destillerie, von denen es hier eine ganze Reihe gibt, erkennbar an den Türmen, in denen früher die vorgekeimte Gerste im Rauch getrocknet wurde. Nach der Führung dürfen wir das edle Produkt kosten.

  Auf der Rückfahrt nach Kingussi überqueren wir den Spey und kommen durch den Cairngorms-Nationalpark. Hier ragen die fünf höchsten Berge Großbritanniens in den Himmel , „Dreitausender“, allerdings  gemessen in Fuß! Eine wunderschön geschwungene Steinbrücke aus dem Jahr 1717 in Carr-Bridge ist die älteste in Schottland. Das ist doch noch ein Fotomotiv!

  Am Mittwoch nehmen wir Kurs auf Edinburgh. In Schottland ist eine Passhöhe von 462 m, es ist der höchste Punkt unserer Reise, schon bedeutend! Die Berge sind hier kahl, die Wiesen buckelig.

Der Luftkurort Pitlochy am Tay liegt wieder in bewaldetem Gebiet.  Der Fluss ist aufgestaut und mit einer Lachstreppe versehen.

 Weiter geht’s durch fruchtbare Gegenden.  Unter Folientunneln reifen Erdbeeren und Himbeeren. Wir machen einen Abstecher nach Dundee. In der Küstenstadt gab es früher Walfang und Juteverarbeitung. Heute werden vor allem Computerspiele entwickelt. Die in Schottland weitgehend unbekannte Schriftstellerin Rosamunde Pilcher hat in der Stadt ihren Wohnsitz. Dundee ist auch berühmt für seine Golfspieltradition. Am Strand sind das Luxushotel und diverse Plätze wichtige Treffpunkte.

  Eine Eisenbahnbrücke überquert den Tay. Die Vorgängerbrücke ereilte am 28.12.1879 ein tragisches Schicksal. In dieser Sturmnacht brach das als sicher geltende Bauwerk und versank mit einem voll besetzten Zug in den eisigen Fluten. Es gab keine Überlebenden. Fontane hat das Ereignis in dem Gedicht „Die Brück vom Tay“ verewigt.

  St.Andrews ist Schottlands älteste Universitätsstadt. Der Legende nach landete hier St. Regulus, aus Griechenland kommend, im 4. Jahrhundert mit den Gebeinen des Apostels Andreas, des Schutzpatrons Schottlands  und gründete den Ort, der schnell zur Wallfahrtsstätte wurde. 1160 begann man mit dem Bau der Kathedrale, die 1318 geweiht wurde. 1559 erreichte der Reformator John Knox durch aufwiegelnde Reden, dass fanatische Bilderstürmer sie zerstörten. Nur ein paar Wände des Schiffs, der Ostgiebel und ein Teil der Westfassade sind erhalten. Durch die lange Bauzeit bedingt finden sich romanische und gotische Stilelemente nebeneinander. Im  kleinen Museum ist ein Sarkophag aus der Piktenzeit zu bewundern.

  Die Universität wurde 1413 gegründet. Viele berühmte Studenten haben hier ihr Wissen erworben, auch Prinz William und seine Frau Kate, die sich in einem kleinen Cafe´an der Hauptstraße kennen gelernt haben.  Auf einem Felsvorsprung an der Küste  sind die Reste einer Festung erhalten, die um 1200 erbaut wurde. Am 1.5.1546  ließ Kardinal David Beaton den Calvinisten George Wishart als Ketzer vor der Burg verbrennen. 28 Tage später ermordeten dessen Glaubensbrüder den Kardinal und verschanzten sich. Über ein Jahr belagerten königstreue Truppen die Meuterer, ehe eine französische Flotte  die Festung sturmreif schoss. Einige Glaubenseiferer, unter ihnen John Knox, wurden auf die Galeere verbannt.

 Auf der Fahrt nach Edinburgh passieren wir eine moderne Brücke, die erst 2017 für den Verkehr freigegeben wurde.

 An unserem letzten Tag stürmt es heftig. Mit dem Bus fahren wir durch die Hauptstadt, die auf Hügeln erbaut ist. Diese werden teilweise durch Brücken miteinander verbunden, unter denen weitere Straßen verlaufen. Auch die Bebauung wirkt sich auf die Höhenunterschiede aus. Sehenswert ist die 250 Jahre alte Neustadt mit ihren  Reihenhäusern, deren Fassaden aus gelbem Sandstein denen von Palästen gleichen. Am Grassmarket unterhalb der Burg fanden früher die Hinrichtungen statt. Der Holyrood-Palace liegt etwas außerhalb am Ende der Princes Street am Fuße des Calton Hill, einem Naherholungsgebiet mitten in der Metropole. In dem Schloss residierte Maria Stuart. Im Nordwestturm wurde die Königin am 9.3.1566 Zeugin der Ermordung ihres Privatsekretärs David Rizzo durch von ihrem Ehemann Darnley gedungene Adlige.

Die moderne Architektur des Parlamentsgebäudes sticht sehr gegen die alten Palastbauten ab.

 Am Canon-Gate reihen sich die  großen Gebäude der Altstadt mit Geschäften und Gasthäusern aneinander. Zwischen ihnen führen schmale Durchgänge in Höfe, die wieder von 8-stöckigen Häusern umgeben sind, infolge der Hanglage aber tiefer liegen als die Hauptstraße. Das John-Knox-Haus aus dem 15. Jahrhundert soll von dem Reformator eine Zeit lang bewohnt worden sein. Vom Erker herab hat er wohl seine Predigten gehalten.

Beeindruckend ist die St.Giles-Kathedrale.  Die speziell der Königin gewidmete Christl´Chapel mit reichem Schnitzwerk, vielen Wappen und einem Sitz für die Monarchin ist besonders sehenswert.

 Unsere Hoffnung, die Burg am Nachmittag doch noch besichtigen zu können, macht der Sturm zunichte. Gesperrt aus Sicherheitsgründen. Als kleinen Ausgleich besuchen wir den Hafen, wo die ausgemusterte Jacht „Britannia“ der Königin liegt.

Am 15.6. kehren wir von dieser beeindruckenden Reise zufrieden nach Weimar zurück.

Verfasst von Frau Dr. Elisabeth Linnert

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